Borderlands 4 führt neuen True Mode ein

Gearbox Software spendiert Borderlands 4 mit dem neuesten Update einen zusätzlichen Hardcore-Schwierigkeitsgrad. Der sogenannte True Mode skaliert alle Gegner so, als würde man mit einem Vierer-Team spielen – selbst wenn man alleine unterwegs ist. Dadurch wartet auf erfahrene Kammer-Jäger eine noch größere Herausforderung im Endgame.

Schwierigkeit mal vier

True Mode skaliert alle Gegner auf den höchsten Gruppen-Schwierigkeitsgrad. Das bedeutet, dass ihr auch alleine oder in kleiner Gruppe genauso viele und starke Feinde bekommt, als wärt ihr mit vier Spielern unterwegs. Selbst gewöhnliche Gegner halten deutlich mehr aus und Badass-Varianten tauchen häufiger auf. Diese Einstellung richtet sich somit an alle, die Borderlands 4 bereits gemeistert haben und jetzt einen echten Härtetest suchen.
Weekly Activities - Wildcard Mission
Bosse - Drops - SMG

Nach der Kampagne verfügbar

Ihr könnt den True Mode einschalten, sobald ihr die Hauptkampagne von Borderlands 4 abgeschlossen habt. Die neue Option findet ihr im Sitzungs-Einstellungen-Menü eures Spiels. Dort lässt sich der Hardcore-Modus jederzeit an- oder ausschalten. Das Dezember-Update, das True Mode ins Spiel brachte, führte zugleich auch den ersten Raid-Boss Bloomreaper the Invincible ein – es gibt also reichlich frische Endgame-Inhalte für erfahrene Spieler.

Herausforderung für Profis

True Mode funktioniert unabhängig vom Ultimate Vault Hunter Mode (UVHM) und kann zusätzlich zu jedem Schwierigkeitsgrad aktiviert werden. Ihr habt damit maximale Kontrolle darüber, wie schwer euer Abenteuer sein soll. Dieser Modus richtet sich vor allem an Hardcore-Kammer-Jäger mit ausgefeilten Builds: Nur die stärksten Charaktere werden gegen die im True Mode verstärkten Gegnerhorden bestehen können. Wer sein Waffen-Setup und Teamplay perfektioniert hat, findet hier die ultimative Bewährungsprobe!
Bosse - Drops - Pistolen

Einordnung & Auswirkungen

Bloomreaper ist ein klassischer „Invincible“-Moment: weniger Story-Showcase, mehr Endgame-Prüfstand. Der Fight belohnt saubere Ausführung (Positioning, Ausweichen, Platforming) genauso wie reinen Schaden – und genau dadurch fühlt er sich wie ein echtes Ziel für fertige Charaktere an, statt wie ein weiterer Boss im Farm-Rotationsplan. Das Zeit-/Chest-System setzt dabei ein klares Signal: Nicht nur ob du den Boss schaffst, sondern wie effizient du ihn schaffst, entscheidet über deinen Loot-Output. Gleichzeitig sorgt die Gold-Kosten-Schraube dafür, dass „Noch schnell ein Try“ spürbar ist – was den Raid für viele automatisch spannender macht, aber auch frustiger, wenn man unkonzentriert reingeht.

  • Konkrete Auswirkungen für Spieler:

    • Neues Endgame-Ziel mit Messlatte: Du hast endlich einen Boss, an dem du Fortschritt siehst – erst Clear, dann Stabilität, dann Speed.

    • Farming wird planbarer: Wer die Mechaniken konsistent spielt, bekommt über die Zeitwertung deutlich verlässlicheren Reward als bei „einfach hoffen“.

    • Movement gewinnt an Wert: Mobilität, Rettungsoptionen und gute Raumkontrolle werden wichtiger – nicht nur „mehr DPS“, sondern „besser spielen“.

    • Coop fühlt sich sinnvoll an: Gruppen profitieren von klaren Rollen (Adds/Mechaniken/Revives), ohne dass der Raid nur zum „Carry-Fest“ wird.

    • Mehr Risiko durch Gold-Kosten: Wipes tun mehr weh – du wirst automatisch selektiver, wann du reingehst und wie ernst du den Run nimmst.

    • Gute Lernkurve: Nach ein paar Runs merkst du schnell, welche Fehler dich wirklich killen (Knockback/Edges/Fog-Phasen) – und kannst gezielt daran arbeiten.

    • Motivation für höhere Schwierigkeitsstufen: Wer Endgame-Skalierungen nutzt, bekommt einen klaren Grund, das System auszureizen: bessere Performance wird direkt belohnt.